Frankfurt, 16. Juni 2015

Bauwirtschaft traf sich zur interdisziplinären Expertenrunde bei fsb in Brakel

Über 20 Experten aus Architektur- und Planungsbüros, Bauindustrie, Medienpartnern und Lösungsanbietern trafen sich bei fsb in Brakel: DiCalog Expertenrunde beschäftigte sich mit den drängenden Fragen zur Zukunft der Informationsvermittlung im Bau-Planungsprozess.

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Wie gelangen Produktinformationen an Architekten? Flyer, Kataloge, Muster, Magazine: Hersteller wählen die unterschiedlichsten Kommunikationsmittel, um als favorisierte Lösung beim Architekten zu landen. Das Problem: Das meiste wird aussortiert oder landet als Nachschlagewerk im Archiv, wo die Informationen immer schneller veralten. Um Architekten stets Zugriff auf aktuelle Produktinformationen zu ermöglichen, führt am digitalen Produktkatalog kein Weg vorbei. Dabei gilt es, die gesamte Kommunikation so zu entwickeln, dass sie von den Planern akzeptiert und aktiv genutzt wird.

Den Schwierigkeiten und Chancen der Informationsvermittlung im Bau-Planungsprozess hat sich die Initiative DiCalog angenommen. Im Rahmen der ersten Expertenrunde verfolgten über 20 Experten verschiedener Disziplinen die Vorträge und tauschten sich zum Thema aus. Von der Herstellerseite nahmen Experten bekannter Marken wie Schüco, dorma, warema, siteco (Osram), fsb und Brillux an der Runde teil.

Unter dem Titel: „Was Print nicht kann – Der digitale Katalog im mehrstufigen Vertrieb“ stellte Christian Riepe, Leiter Online Marketing bei fsb, digitale Lösungen vor, mit denen fsb den Herausforderungen in der Kommunikation begegnet.

Sebastian Reichardt, Siteco Beleuchtungstechnik, betonte in seiner Präsentation „Digitales Licht macht alles anders“ die Notwendigkeit einer lösungsorientierten Mehrwert-Kommunikation für Zielgruppen und stellte die Frage in den Raum, wie analog die Kommunikation mit Planern generell noch sein muss. Speziell hierzu gab das Interview mit den Architekten Dr. Ben Brix, Baufrösche und Carsten Scherhans, RSK Architekten, Einblick in den Umgang und die Arbeitsweise von Planern mit Informationsmaterialien. Sie wünschen sich neben verlässlichen, aktuellen Informationen vor allem leicht zu bedienende, digitale Informationsangebote, die die Arbeit im Team und vor Ort auf Baustellen vereinfachen.

Drei zentrale Erkenntnisse und Herausforderungen kristallisierten sich im Verlauf der Veranstaltung heraus:

1. Mehr digitale Services. Die Hersteller versuchen mit digitalen Services, wie beispielsweise Projektplanungs-Unterstützung, Konfiguratoren oder Tools für das Organisieren von Produktinformationen und Dateien, Planer durch diese digitalen Mehrwerte stärker an sich zu binden und zugleich einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

2. Papier wird bleiben. Trotz zunehmender Digitalisierung greifen Architekten immer wieder in der Planung auf die Papierform zurück. Es stellt sich jedoch die Frage, wie diese Printmedien künftig aussehen müssen, um Aufwand und Kosten im Griff zu behalten.

3. Content ist King. Gute, relevante Inhalte auf Websites und in den Produktbeschreibungen werden von den Architekten geschätzt – und von Google. Hier sehen die Hersteller noch Nachholbedarf, denn Google ist nach wie vor das Recherche-Medium Nr.1 bei den Architekten und Planern.

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